Festplatte intern

Einbau einer Festplatte intern

Bevor Sie eine Festplatte intern in Ihren PC einbauen, sollten Sie folgende Hinweise beachten.
Die Hände vor dem Einbau waschen, das Fett kann durch oxidieren des Metalls Kontakte evt. zerstören. Da Platinen mit gedruckten Schaltkreisen sowie Festplattenlaufwerke elektronische Komponente enthalten, reagieren die Platine sehr empfindlich auf statische Entladungen. Sogar die normale statische Aufladung der Kleidung kann diese Komponente zerstören. Sie sollten diese Komponente nur dann berühren wenn Sie entsprechende Maßnahmen gegen Statische Entladungen getroffen haben. So können Sie z.B. einen geerdeten Gegenstand anfassen, bevor Sie die Festplatte intern berühren.

Außerdem sollten Sie die technischen Vorraussetzungen überprüfen. Die Größe der neuen Festplatte intern muss vom Mainboard-BIOS unterstützen. Aktuelle Festplatten verursachen bei älteren Mainboards manchmal Probleme, aber lassen sich meistens nach einem BIOS-Update beheben.

Nun muss noch der richtige Anschluss auf dem Mainboard vorhanden sein. Derzeit gibt es neben dem neuren SATA Format und dem nochmals schnelleren SATA2 auch noch die alten IDE-Ultra-ATA-Anschlüsse. Ein entsprechender Stromanschluss muss bei Serial ATA Festplatten vorhanden sein. In den meisten Fällen liegt dem Mainboard ein Stromadapter bei.

Eine Festplatte intern zum Einbauen

Eine Festplatte intern zum Einbauen © elefale / PIXELIO'

Der Einbau der Festpatte intern

Als aller erstes schalten Sie den PC aus. Am besten Sie ziehen auch den Stecker des Netzteils.
Um die Festplatte einzubauen, wird sie in einen freien Schacht eingeführt. An beiden Seiten fixieren Sie die Platte mit zwei kurzen Schrauben. Um die Festplattenelektronik nicht zu beschädigen, sollten Sie keine langen Schrauben benutzen. Wenn sich schon eine Festplatte im PC befindet, oder sie zwei einbauen möchten, achten sie darauf, dass genügen Abstand zwischen beiden Festplatten ist, denn eine Festplatte intern kann sehr warm werden. Dadurch können die Platten schneller kaputt gehen.

Jetzt müssen Sie die Festplatte nur noch an das System anschließen. Hierbei wird das passende Datenkabel angeschlossen. Bei ATA-Flachbandkabeln achten Sie bitte darauf, dass der Pin1 (die rote Markierung am Kabel) auch auf den Pin1 am Gerät angesteckt wird. Das Kabel sollte am ersten IDE-Anschluss des Mainboards angeschlossen werden, um die beste Leistung zu erhalten. Die Reienfolge bei Serial ATA egal. Der PC kann, nach dem Sie auch das Stromkabel angeschlossen haben, wieder Angeschallten werden.

Die Festplatte intern sollte nach dem Starten des Rechners erkannt und angezeigt werden. Da sie allerdings Fabrikneu ist, sollten sich keine Daten auf ihr befinden. Mit einer Windows Installations-CD oder einem Partitionierungsprogramm (wie z.B. Partition Magic) kann nun die Partitionierung der Festplatte erfolgen. Hierbei wird ein Dateisystem erstellt, das bei Windows 2000 und XP NTFS sein sollte. Bei Win95, 98 und ME sollten sie FAT32 nehmen. Linux kommt mit EXT3 am besten klar.

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